Zahnerhaltung

Zahnerhaltung

 

Unser oberstes Anliegen ist es, Ihre Zähne so lange wie möglich zu erhalten.

Oft sind hierfür Füllungen, Wurzelkanal- oder Parodontitis-Behandlungen nötig.

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Was ist überhaupt Karies?

 

Aus dem Lateinischen übersetzt handelt es sich hierbei um eine "Zahnfäulnis", die auf Bakterien (z.B. Streptococcus mutans) zurückzuführen ist. Diese ernähren sich v.a. von Zucker und bilden dabei Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Je früher die "faule Stelle" erkannt wird, umso kleiner ist die Läsion; im fortgeschrittenen Stadium ist bereits ein Loch entstanden und damit ein Stück der Zahnoberfläche aufgebrochen.

 

 

Wie beuge ich Karies vor?

 

Ab dem ersten Zahn Zähneputzen nicht vergessen! :-)

Aber Zähneputzen alleine reicht nicht! Ihre Zähne stehen meist so eng nebeneinander, dass die Borsten der besten Zahnbürste kaum dazwischen kommen, weshalb dort am häufigsten Karies entsteht.

Unsere Empfehlung: Zahnseide und/oder Zwischenraumbürsten!

Außerdem leistet die Professionelle Zahnreinigung einen wertvollen Beitrag zur Kariesprophylaxe!

Zusätzlich empfehlen sich Versiegelungen bei Kinder-Backenzähnen mit tiefen, schmalen Rillen (Fissuren) auf den Kauflächen. Damit hier keine Karies entsteht, werden die Rillen mit einem Kunststoff aufgefüllt und lassen sich außerdem leichter sauberhalten.

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Wie behandelt man Karies?

 

Die "faule Stelle" wird gereinigt und damit die Karies entfernt, um den Zahn anschließend mit einer Füllung zu versorgen. Gerne informieren wir Sie über die unterschiedlichen Füllungsmaterialien.

Wenn ein Defekt aber zu groß ist und der Großteil eines Zahnes nur noch aus Füllungsmaterial statt Zahnhartsubstanz besteht, ist die Frakturgefahr groß und es ist an Zahnersatz - z.B. in Form einer (Teil-)Krone - zu denken.

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Was ist eine Wurzel(kanal)behandlung und wann ist diese nötig?

 

Die häufigste Ursache für die Notwendigkeit einer Wurzel(kanal)behandlung ist ein entzündeteter oder abgestorbener Zahnnerv, beispielsweise aufgrund einer tiefen Karies oder eines Traumas (Schlag, Sturz).

Bei der Behandlung wird der entsprechende Zahn aufgebohrt (trepaniert) und das entzündete Gewebe im Zahninneren (Pulpa) entfernt. Anschließend wird der dünne Gang bis an die Wurzelspitze erweitert und mit Ultraschall-aktivierter Spüllösung gereinigt. Danach wird der Kanal mit einer bakteriendichten Füllung dauerhaft verschlossen.

Um ein optimales Ergebnis bei der Wurzelkanalbehandlung zu erzielen verwenden wir in unserer Praxis spezielle Nickel-Titan-Feilen. Durch ihre besondere Rotationstechnik und einmalige Materialeigenschaften verringern sie zum einen die Bruchgefahr der Instrumente und machen zum anderen auch die Aufbereitung enger und stark gekrümmter Kanäle möglich. Dank einer elektronischen Längenmessung während der Aufbereitung können wir mit mehr Sicherheit vorhersagbare Ergebnisse erzielen und die Röntgenstrahlung reduzieren.

Was tun bei Zahnbettentzündungen (Parodontitis) oder gar lockeren Zähnen?

Ihre Zähne können noch so gesund und kariesfrei sein, doch wenn sie aufgrund von Knochenrückgang locker werden, ist es oft schwierig, sie langfristig zu erhalten.

Beim Knochenrückgang handelt es sich um eine Parodontitis (umgangssprachlich auch Parodontose genannt), die ins Deutsche übersetzt eine Entzündung des Zahnhalteapparates oder Zahnbettes definiert. Diese beginnt meist mit Zahnfleischbluten oder geschwollenem Zahnfleisch aufgrund von Bakterien, Belägen und Zahnstein unterm Zahnfleisch. Ihr Immunsystem wehrt sich dagegen und als Folge geht der Kieferknochen um den Zahn zurück, so dass eine sogenannte Zahnfleischtasche (= Sondierungstiefe vom Zahnfleischrand bis zum Knochenbeginn > 3 mm) entsteht.

Im Rahmen der Parodontitisbehandlung werden unter örtlicher Betäubung alle Taschen mit Ultraschall und Handinstrumenten (Küretten) gereinigt und damit von Bakterien, Belägen, Zahnstein und Entzündungsgewebe befreit. Außerdem werden die freiliegenden Wurzeloberflächen geglättet, da sie dort, wo einst der Zahnknochen ansetzte, sehr rau sind. Durch die Glättung wird die Neuanhaftung von Bakterien erschwert.

Ihre Mitarbeit ist ein entscheidender Faktor für den Langzeiterfolg der Behandlung!

Bei einer Nachuntersuchung ermitteln wir zusätzlich mit Hilfe der "Berner Spinne" Ihr individuelles parodontales Risiko. Dieses von der Universität Bern entwickelte Hilfsmittel berücksichtigt unterschiedliche Parameter, die auf einem Spinnennetz dargestellt werden und Ihr empfohlenes Recall-Intervall aufzeigen. Unter "Recall" versteht man die Wiedereinbestellung zur Kontrolle und Professionellen Zahnreinigung, denn wichtig ist es, dranzubleiben - damit Ihre Zahnfleischtaschen sauber und Ihr Zahnfleisch auch gesund bleiben.

Außerdem sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass die Parodontitis selbst in engem Zusammenhang mit beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder Rheuma steht.

 

Unterschätzen Sie Zahnfleischbluten nicht!

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